Familienimkerei Summ & Selig

Hinter Summ & Selig stehen wir – Rainer und Ulrike, verbunden durch unsere Begeisterung für Natur, Wissenschaft und ein umweltbewusstes Leben.
Rainer ist Physiker, Ulrike ist Biologin. Was uns beruflich geprägt hat, begleitet uns auch in der Imkerei: Neugier, genaues Beobachten und die Freude daran, Zusammenhänge zu verstehen.
Wir leben unsere Naturverbundenheit auch im Alltag – beim Wandern, Radfahren, im Garten oder bei der Pflege unserer Streuobstwiese. Das haben wir auch an unsere drei erwachsenen Söhne weitergegeben.
„Das letzte Kind hat Fell“: Dieser Gedanke hat uns schließlich zu den Bienen geführt. Was zunächst als neue Erfahrung begann, wurde schnell zu einer echten Leidenschaft. Denn wer sich einmal auf die Welt der Bienen einlässt, merkt schnell: Es geht nicht nur um Honig!

Ulrike und Rainer, Imkerei Summ & Selig, hinter zwei Bienenstöcken (Foto: U. Nell)
Junger Mann hält Drohnenwabe (Foto: U. Nell)
Junger Mann mit einer voll verdeckelten Honigwabe, die geerntet wird (Foto: U.Nell)

Unsere Imkerei

Wir imkern mit der „Kärntner Biene“ (Apis mellifera carnica), einer ruhigen und bewährten Honigbienenrasse. Unsere Bienenvölker leben in Zanderbeuten nach dem Konzept von Dr. Gerhard Liebig.
Die Bienenstände befinden sich im Schwarzwald. Dort sammeln unsere Bienen, was die Natur der Region ihnen bietet – von Blütennektar bis zur Waldtracht.
Wir arbeiten nicht als Wanderimkerei und mischen keine fremden Honige bei. So bleibt die Herkunft unseres Honigs klar nachvollziehbar.
Die Gesundheit unserer Bienenvölker hat für uns höchste Priorität. Deshalb lassen wir unsere Bienen regelmäßig von Bienensachverständigen begutachten.
Bei der Bekämpfung der Varroamilbe, einem Bienenschädling, orientieren wir uns am Bekämpfungskonzept Baden-Württemberg. Dabei bevorzugen wir biotechnische Methoden und einen möglichst schonenden Umgang mit den Bienenvölkern.
Auch bei der Honigernte arbeiten wir mit Sorgfalt: Ein Teil des Honigs bleibt im Volk – zum Wohl der Bienen.

Eine grüne Bienenbeute, vor der eine Traube Bienen hängt (Foto: U. Nell)
Eine Wabe auf der viele männliche Bienen, Drohnen genannt, bebrütet werden (Foto: M. Großmann)
Zuchtrahmen für Bienenköniginnen, summ & selig, Familienimkerei (Foto: U. Nell)

Die Faszination Bienen

Wenn wir uns unseren Bienenvölkern nähern, verändert sich die Wahrnehmung:
 Das gleichmäßige Summen, die spürbare Wärme des Bienenstocks und der Duft von frischem Wachs und Honig schaffen eine besondere Atmosphäre.
Es sind Momente, die entschleunigen – und gleichzeitig zeigen, wie komplex und fein abgestimmt das Leben im Bienenstock ist. Wir ernten nicht nur den Honig. Wir bewahren besondere Momente aus dem Schwarzwald.

Honigprobe wird entnommen, um den Wassergehalt mit dem Refraktometer zu messen (Foto: M. Großmann)
Stimmungsbild: Imkerin arbeitet an einem Bienenvolk (Foto: M. Großmann)
Ankommende Bienen vor dem Flugloch (Foto: M. Großmann)

Was uns die Bienen lehren

Die Arbeit mit Bienen bedeutet für uns vor allem eines: lernen.
Bienen lassen sich nicht kontrollieren – wir begleiten sie im Jahresverlauf, lernen das Geschehen im Bienenstock verstehen und sorgen für die bestmöglichen Bedingungen für die Entwicklung der Bienenvölker.
 Bienen lehren Geduld, Aufmerksamkeit und Respekt gegenüber natürlichen Abläufen.

Jede Saison ist anders, jede Entscheidung wirkt sich aus. Genau das macht die Imkerei für uns so spannend.

Jedes Glas erzählt von einer Saison, tausenden Blüten und millionen Flügelschlägen – Summ & Selig.

Durchsich eines Bienenvolkes. Ein Imker hält die Wabe, die Imkerin hält den Smoker (Foto: M. Großmann)
Eine Bienenwabe, auf der von außen nach innen betrachtet folgendes zu erkennen ist: Honigkranz oben, dieser umgibt verdeckelte Brut. Innen Zellen, aus denen bereits die Brut geschlüpft ist (Foto: M. Großmann)
Aufsicht auf einen Bienstock. Bienen. Absperrgitter (Foto: M. Großmann)