Warum ist Honig aus der Region oft teurer als im Supermarkt?
Bei regionalem Imkerhonig entstehen reale Kosten für Bienenpflege, Ernte, Verarbeitung, Abfüllung, Laboranalysen und Vermarktung – und diese Kosten sind zuletzt spürbar gestiegen: Futter, Gläser und Transport haben sich stark verteuert, zudem sind Imkereien direkt von Volksverlusten betroffen (zuletzt rund 30–40 % im Winter). Hinzu kommt, dass ein Bienenvolk nur einen Bruchteil seines Honigs als Überschuss abgibt, der überhaupt geerntet werden kann. Günstiger Honig aus dem Supermarkt oder Discounter stammt dagegen häufig aus Massenproduktion und importierten Mischungen aus EU- und Nicht-EU-Ländern; laut mehreren Untersuchungen ist ein erheblicher Teil davon mit Zuckersirup gestreckt oder anderweitig verfälscht, was die niedrigen Preise erst möglich macht. Bei Summ & Selig entfallen durch den Direktverkauf zudem Zwischenhändler, sodass der faire Preis unmittelbar der Pflege unserer Bienenvölker im Schwarzwald zugutekommt.
Was unterscheidet den Honig von Summ & Selig vom Honig aus dem Supermarkt?
Unser Honig stammt ausschließlich von unseren eigenen Bienenvölkern, die dauerhaft im Schwarzwald stehen – wir betreiben keine Wanderimkerei und mischen keine Importhonige aus EU- oder Nicht-EU-Ländern bei. Als Familienimkerei ernten und verarbeiten wir schonend und in handwerklicher Kleinserie direkt vor Ort, wodurch Enzyme, Aromen und Pollen weitgehend erhalten bleiben und die Wege vom Bienenstock bis ins Glas kurz sind. Supermarkthonig ist dagegen häufig ein standardisiertes Mischprodukt aus verschiedenen, teils nicht genau deklarierten Ländern, das industriell stark gefiltert wird, um eine gleichbleibende, dauerhaft flüssige Konsistenz zu erzielen. Tests zeigen zudem immer wieder, dass ein relevanter Anteil solcher Importware gestreckt oder verfälscht ist. Bei Summ & Selig wisst ihr dagegen genau: euer Honig kommt aus dem Schwarzwald und aus keiner anderen Quelle.
Ist Honig vegan?
Nein. Honig gilt als vegetarisch, aber nicht als vegan, da für seine Gewinnung ein Tier gehalten und ihm ein von ihm hergestelltes Produkt entnommen wird. Auch The Vegan Society zählt Honig, Bienenwachs, Propolis und Blütenpollen ausdrücklich zu den nicht-veganen Erzeugnissen. Für ein 500-g-Glas Blütenhonig müssen Bienen rund 40.000 Mal ausfliegen und etwa zwei Millionen Blüten anfliegen. (Zahlen: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, 2024)

Leave A Comment