Sind eure Bienen gefährlich für Nachbarn, Kinder oder Haustiere?

Nein. Honigbienen sind von Natur aus friedliche Insekten, die auf Nahrungssuche sind und kein Interesse daran haben, zu stechen. Ein Stich ist immer eine Verteidigungsreaktion, etwa wenn eine Biene sich bedroht fühlt oder gequetscht wird, wobei sie danach selbst stirbt. Durch jahrzehntelange Zucht sind die heute gehaltenen Bienenlinien zudem besonders sanftmütig. In der Rechtsprechung gilt der normale, ungestörte Bienenflug über ein Nachbargrundstück als hinzunehmen und nicht als wesentliche Beeinträchtigung, solange der Stand fachgerecht mit ausreichendem Abstand betrieben wird. Vorsicht ist wie bei jedem Insektenstich nur bei bekannter Insektengiftallergie geboten – hier empfiehlt sich Rücksprache mit dem Imker bzw. der Imkerin und ggf. dem Arzt. Als Familienimkerei legen wir bei Summ & Selig zudem besonderen Wert auf einen ruhigen Umgang mit unseren Bienenvölkern im Schwarzwald – bei Fragen zu einem Besuch am Bienenstand sprecht uns gerne direkt an.
Quelle: BienenrechtAFI-Empfehlung Nr. 1 – Bienenhaltung im Wohnbereich

Nehmt ihr den Bienen nicht den ganzen Honig weg, den sie für den Winter brauchen?

Nein. Verantwortungsbewusste Imker*innen entnehmen den Völkern nur den Honigüberschuss und lassen ihnen so viel im Stock, wie sie bis zum nächsten Frühjahr benötigen. Reicht der Wintervorrat trotzdem nicht aus, wird mit speziellem Bienenfutter zugefüttert. Auch bei Summ & Selig steht das Wohl unserer Bienenvölker im Schwarzwald an erster Stelle – wir entnehmen nur, was übrig bleibt, und genau das macht unseren Honig zu einem echten Überschussprodukt der Natur.