Dürfen Kinder unter einem Jahr Honig essen?

Nein. Honig kann in seltenen Fällen Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum enthalten. Der noch nicht ausgereifte Darm von Säuglingen unter 12 Monaten kann diese nicht sicher abwehren, wodurch das Risiko eines Säuglingsbotulismus besteht. Ab dem ersten Geburtstag gilt Honig für gesunde Kinder als unbedenklich, für Erwachsene und Kinder ab einem Jahr werden bis zu drei Esslöffel täglich als unbedenklich eingestuft.
Quelle: bienen.info – Honig in der Schwangerschaft

Ist Honig in der Schwangerschaft unbedenklich?

Für die große Mehrheit gesunder Schwangerer ist Honig in normalen Mengen unproblematisch. Aufgrund des hohen Zuckergehalts (rund 80 %, ca. 300 kcal pro 100 g) sollte er aber nicht übermäßig konsumiert werden, insbesondere bei erhöhtem Risiko für Schwangerschaftsdiabetes. Bei bekannten Allergien gegen Pollen, Bienenstiche oder Bienenprodukte sowie bei Vorerkrankungen empfiehlt sich vorab eine ärztliche Rücksprache.
Quelle: bienen.info – Honig in der Schwangerschaft

Ist Honig gesünder als Zucker?

Nur bedingt. Honig besteht wie Haushaltszucker zu einem Großteil aus Fruktose und Glukose. Ernährungsphysiologisch unterscheidet er sich also nicht grundlegend von raffiniertem Zucker, und beide lassen Blutzucker- und Insulinspiegel ansteigen. Vorteile von Honig sind ein etwas geringerer Kaloriengehalt (ca. 300–330 statt ca. 400 kcal pro 100 g), ein etwas niedrigerer glykämischer Index sowie geringe Mengen an Antioxidantien, Enzymen und Spurenelementen, die im Industriezucker fehlen. Diese Nährstoffmengen sind jedoch zu klein, um einen echten gesundheitlichen Unterschied auszumachen. Die Verbraucherzentrale stuft Honig daher nicht als gesündere Alternative zu Zucker ein. Wie Zucker sollte auch Honig deshalb nur in Maßen genossen werden. Worauf es stattdessen ankommt: möglichst naturbelassener, schonend verarbeiteter Honig – wie unser Blüten- und Waldhonig aus dem Schwarzwald, der ohne Erhitzung und ohne Beimischung von Importware direkt aus der eigenen Imkerei kommt.

Quelle: Verbraucherzentrale – Honig: Gesund oder bedenklich?