26. Juli 2026

Ein Jahr mit den Bienen

Sommer

Höhepunkt des Jahres ist sicher die Honigernte. Solche voll verdeckelten Honigwaben sind „reif“. Dennoch messen wir den Wassergehalt des Honigs.

Honigwabe - reif für die Ernte bei der Familienimkerei im Schwarzwald - summ und selig - Foto: U. Nell
Auf der Unterseite der Bienenflucht haben sich viele Bienen versammelt. Familienimkerei Summ & Selig (Foto: M. Großmann)

24 Stunden vor der Honigernte legen wir sogenannte Bienenfluchten ein: Die Bienen, die im Honigraum Nektar einlagern, gehen nach unten in den Stock und können nicht mehr zurückkehren. Der Honigraum wird über die nächsten Stunden bienenfrei. Das erleichtert die Entnahme der Honigwaben.

Imkerin misst den Wassergehalt des Honigs einer Wabe. Imkerei Summ & Selig. Foto: M. Großmann

Am Tag der Honigernte messen wir den Wassergehalt des Honigs mit einem Refraktometer, bevor wir die Waben entnehmen. So stellen wir sicher, dass unser Honig den Richtlinien des Deutschen Imkerbundes entspricht: Er darf höchstens 18 % Wasser enthalten. Honig mit höherem Wassergehalt kann gären – solche Waben lassen wir daher im Bienenstock.

Honigwaben werden geerntet und in einer verschlossenen Kiste transportiert. Familienimkerei Summ & Selig. (Foto: M. Großmann)

Reife Honigwaben nehmen wir in Transportkisten mit. Zuhause geht es weiter mit dem Entdeckeln der Waben und dem Ausschleudern des Honigs. Ein voller Arbeitstag!